Bildrauschen: Prävention und Bearbeitung

Bildrauschen ist ein typisches Phänomen der digitalen Fotografie. Dieses tritt immer dann auf, wenn mit langen Belichtungszeiten oder hohen ISO-Werten belichtet wird. Hohe Temperaturen können ebenfalls zu einem Bildrauschen führen. Ein Bildrauschen äußerst sich in abweichenden Pixeln auf homogenen Flächen. Hierdurch kann ein Foto vollständig ruiniert werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich hiergegen schützen oder durch eine Bildbearbeitungein besseres Ergebnis herbeiführen können.

Bildrauschen: Prävention ist das beste Mittel

Jeder Fotograf sollte im Kampf gegen Bildrauschen vorrangig zur Prävention neigen. Es gilt die Ursachen des Bildrauschens auszuschalten. Eine nachträgliche Entfernung des Bildrauschens kann unter Umständen aufwendig sein und führt nicht immer zu ordentlichen Ergebnissen. Die Kamera sollte derart ausgerichtet werden, dass die Lichtverhältnisse nicht zu intensiv sind. Eine Erwärmung des Kamera-Sensors kann zu Lichtrauschen führen. Deshalb sollte die Kamera in einer Tasche mitgeführt werden, die isolierende Eigenschaften besitzt. Die Kamera sollte keinesfalls in der Sonne liegen gelassen werden. Der ISO-Wert sollte, wenn möglich, verringert werden.

Nachbearbeitung von Bildrauschen

Wenn das Bild trotz Prävention mit einem Bildrauschen belegt ist, kann dieses mit verschiedener Software wie Photoshop bearbeitet werden. Das Foto muss im Programm geöffnet werden. Anschließend klicken Sie in der Menüleiste auf “Filter”, “Rauschfilter” und dann auf “Rauschen entfernen”. Der Filter wird sofort über das Bild gelegt. Einstellungsmöglichkeiten existieren keine. Diese Methode empfiehlt sich insbesondere, wenn das Bild nicht allzu verrauscht oder nicht besonders detailliert ist. Wenn Sie auf “Filter” und anschließend auf “Rauschfilter” klicken, finden Sie eine Online-Klick-Funktion vor. Mit dieser können die besten Ergebnisse erzielt werden. Sie gelangen zu einem Dialogfeld mit Miniaturansicht, in welchem Sie individuelle Einstellungen vornehmen können. Diese erfolgen unter Zuhilfenahme von Schiebereglern. Alternativ können Sie Werte eingeben. Sie können folgende Eingaben vornehmen:

“Stärke” – Sie können das Luminanzrauschen mit der Funktion “Stärke” reduzieren. Dies erfolgt durch die drei Bildkanäle “Grün”, “Blau” und “Rot”.

“Farbrauschen reduzieren” – Sie können das chromatische Rauschen mit einem Regler anpassen.

“Details erhalten” – Sie bewahren Kanten und Bilddetails in einem bestmöglichen Umfang. Je höher der vorhandene Wert eingestellt wird, desto mehr Details werden erhalten.

“Details scharfzeichnen” – Eine Reduzierung des Bildrauschens führt zu einem Schärfeverlust. Diese können Sie mit dieser Funktion anpassen.