BewerbungsfotosMitarbieterfotos und Mitarbeiterfotos sollen die potenziellen Arbeitgeber bzw. Kunden ansprechen. Dabei kommt es nicht nur auf ein sympathisches Auftreten, sondern auch auf den richtigen Gesichtsausdruck an. Ein erfahrener Fotograf schafft es mit einigen wenigen Tipps und Tricks, ein gelungenes Foto aufzunehmen. Auch diverse Fotoratgeber geben wertvolle Hinweise zum Gesichtsausdruck.

Bewerbungs- und Mitarbeiterfotos: Das gepflegte Äußere

Bevor es um die wichtigen Kleinigkeiten wie den Gesichtsausdruck geht, gilt es zunächst, das gesamte Erscheinungsbild zu optimieren. Ein gepflegtes Erscheinungsbild ist dabei Pflicht. Während Frauen ein dezentes Make-up tragen sollten, das kleinere Makel kaschiert, ist es bei Männern ratsam, gut rasiert zum Fototermin zu erscheinen. Der Fokus liegt bei Mitarbeiterfotos und Bewerbungsfotos auf der Person selbst, die ins bestmögliche Licht gerückt werden sollte. Ferner ist es ratsam, dass der Fotograf die Person tatsächlich so ablichtet, wie sie auch wirklich ist. Wer immer eine Brille trägt, sollte beim Fototermin nicht mit Kontaktlinsen erscheinen.

Experimente mit der Frisur oder dem Bart sind bei Mitarbeiterfotos und Bewerbungsfotos ebenso schlecht wie grelles Make-up.

Professionelle Fotos, die für geschäftliche Zwecke genutzt werden, sollten die fotografierte Person also so natürlich wie möglich abbilden. Der Fotograf übernimmt hier eine spezifische Rolle. In einem Beratungsgespräch analysiert er die Branche und die Anforderungen an das Foto und gibt entsprechende Hinweise. Dabei geht es in erster Linie um die bestmögliche und ansprechendste Position zum Fotografieren. In manchen Berufsgruppen bietet es sich beispielsweise an, Fotos in freier Natur oder zumindest außerhalb des Studios aufzunehmen. Viele Fotoratgeber raten zu besonderen Szenarios, die harmonisch und auch einprägsam sind.

Ein professionelles Foto ist kein Schnappschuss

Mitarbeiterfotos oder Bewerbungsfotos – das stellen auch viele Fotoratgeber dar – sind keine Schnappschüsse. Das heißt wiederum, dass den professionellen Fotoaufnahmen die Spontaneität und das Persönliche fehlen.

Dies ist im Berufsleben wiederum wichtig und gut, denn vor dem beruflichen Hintergrund ist es wichtig, dass der Fotograf ein seriöses und kundentaugliches Foto aufnimmt. Die Fotografierten sollten dabei dennoch sympathisch und ansprechend wirken: Wer möchte jemanden einstellen oder konsultieren, der nicht auf den ersten Blick die Sympathien gewinnt?

Neben den Grundlagen wie einem gepflegten Äußeren, der passenden Kleidung und einem geeigneten Hintergrund, kommt es auch auf den Gesichtsausdruck der fotografieren Person an. Hierbei gilt die Faustregel: Von jedem ein wenig, jedoch von nichts zu viel!

Bei Mitarbeiterfotos und Bewerbungsfotos kommt es auf ein gutes Mittelmaß an, das weder zu ernst noch zu lapidar oder lässig wirkt.

Ein herzliches Lachen sollte ebenso wie ein grimmiger und erster Gesichtsausdruck nur Schnappschüssen vorbehalten werden.

Fotoratgeber: Professionell ernst oder professionell lächeln

Generell unterscheidet ein Fotograf oder auch diverse Fotoratgeber zwischen zwei verschiedenen Arten der Gesichtsausdrücke auf Mitarbeiterfotos oder Bewerbungsfotos. Zum einen gibt es die Möglichkeit, einen ernsten Gesichtsausdruck aufzusetzen. Zum anderen besteht die Option, dass die Fotografierten lachen. Wie bereits angedeutet, gilt es hier, ein Mittelmaß einzuhalten. Ein erfahrener Fotograf weiß, worauf es bei einem professionellen Foto ankommt. Ferner kann er einschätzen, ob ein ernster Gesichtsausdruck beim Fotografierten zu streng wirkt. Des Weiteren gilt es auch, auf die Branche zu achten, für die die Fotos gedacht sind. Wer sich für ein traditionelles Berufsbild, beispielsweise Jura bewirbt, kann einen ernsten Gesichtsausdruck sicher besser wählen als ein Grafiker in der Kreativbranche.

Jeder Fotograf und auch diverse Fotoratgeber raten davon ab, die Stirn zu runzeln und den Mund einseitig nach oben zu ziehen. Dies wirkt nicht selten unsympathisch oder gar herablassend. Auch zusammengekniffene Lippen oder ein extrem schräger Blick sind bei Mitarbeiterfotos und Bewerbungsfotos eher nachteilig. Es gilt, bei der Wahl des Fotostudios auf versierte Beratung zu achten. Ein geschulter Blick erkennt schnell, mit welchem Gesichtsausdruck der Fotografierte überzeugen kann.